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	<title>Pressearchiv - 500 Jahre TCC Archive - The Coatinc Company</title>
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	<description>Wir veredeln Träume</description>
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	<title>Pressearchiv - 500 Jahre TCC Archive - The Coatinc Company</title>
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		<title>Mehr als 500 Jahre alt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[idmrr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 12:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearchiv - 500 Jahre TCC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die konventionelle Feuerverzinkung macht Stahl langlebiger. Weniger bekannt ist, dass das Verfahren aus vielen Gründen umweltschonend ist. The Coatinc Company (TCC) setzt seit vielen Jahren auf nachhaltige Prozesse und Produkte. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2022/02/08/mehr-als-500-jahre-alt/">Mehr als 500 Jahre alt</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<h1>Süddeutsche Zeitung</h1>
<h2>14.12.2021</h2>

		<div class="clearboth"></div>
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		<h2>Mehr als 500 Jahre alt</h2>
<p><strong>Was zeichnet Unternehmen aus, die so lange am Markt bleiben?</strong></p>

		<div class="clearboth"></div>
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		<p>München – Vielleicht ist jetzt die beste Zeit für eine Liste der Langlebigen. Diese stammt von der Stiftung Familienunternehmen. Es ist eine Rangliste der 50 ältesten deutschen Firmen. „Über Jahrhunderte waren diese Unternehmen Stabilitätsanker“, sagt Stefan Heidbreder, Geschäftsführer des Lobby-Verbandes, und sie seien es heute noch. Den ersten Platz belegt The Coatinc Company aus Siegen, gegründet 1502, eine Firma, die Metall be- und verarbeitet. Die Liste führt quer durch die Industrie: Da sind Maschinenfabriken wie Lemken oder die Bauer Gruppe. Einige der ältesten Firmen stellen Getränke und Lebensmittel her, wie Pieroth, Carl Kühne oder Hardy Remagen. Und es gibt alte Geldhäuser wie die Berenberg Bank, das Bankhaus Metzler und die Fürstlich Castell’sche Bank. Was haben sie gemein? Der unbedingte Wille, die Firma an die Kinder- und Enkelgeneration weiterzugeben, führe zu einem nachhaltigen Umgang mit Mitarbeitern und Lieferanten, aber auch mit Heimat und Umwelt, zitiert die Stiftung Tom Rüsen, Professor an der Universität Witten/Herdecke. In der Liste sind den Angaben zufolge Unternehmen erfasst, die sich seit ihrer Gründung durchgehend im Familienbesitz befinden. Apotheken, Gasthäuser, landwirtschaftliche Betriebe, Mühlen und kleine Handwerksbetriebe wurden nicht<br />
berücksichtigt. Der größte der Ältesten ist gemessen an der Mitarbeiterzahl der Darmstädter Konzern Merck, gut 58 000 Beschäftigte, gegründet 1668. „Alter ist auch ein Wert“, sagt der Bonner Unternehmensberater Hermann<br />
Simon der SZ: „Die Firmen haben bewiesen, dass sie vieles richtig gemacht haben, Krisen bewältig haben.“ Das schaffe Vertrauen. „Eine Firma kann alt sein und modern“, sagt Simon. Es ist ihm zufolge sogar ein Muss, wer als Unternehmen überleben will, muss sich verändern. Simon ist Unternehmensberater, er hat sich intensiv mit deutschen Familienunternehmen beschäftigt und erforscht, wie sie zu Weltmarktführern wurden. Die Firma<br />
Böttcher, gegründet 1725, aus Köln nimmt für sich in Anspruch, Weltmarktführer bei elastomerbeschichteten Walzen zu sein. Im Firmenfilm auf der Internetseite tauchen kurz hintereinander drei Worte auf, die gut zusammenfassen, warum es Böttcher immer noch gibt: Tradition, Evolution und Innovation. Das gilt für viele auf der Liste und auch Berater Simon stimmt zu. Die Firmen haben Wirtschaftskrisen, Seuchen und Kriege überstanden, externe Ereignisse. Es gibt aber auch in der eigenen Evolution immer wieder kritische Punkte. Die Nachfolge sei so einer. „Ein Streit in der Familie zerstört oft ein Unternehmen“, sagt Simon. Es gibt kritische Größenschwellen. In einer Firma mit weniger als 150 Mitarbeitern kennt der Chef, in vielen Fällen gleichzeitig der Eigentümer, jeden. „Das geht ab einer bestimmten Größenordnung nicht mehr“, sagt Simon: „Da braucht es<br />
ein Management.“ Eine andere Schwelle für den Berater: 100 Millionen Euro Umsatz, „dann ist man schon eine größere Unternehmung.“ So eine Firma könne einer allein nicht mehr führen. Da müssten die Aufgaben auf mehrere Personen mit unterschiedlichen Kompetenzen verteilt werden, etwas Produktion, Finanzen oder Personal. Dass sich in der Liste viele Hersteller von Glas finden, wundert Simon nicht. „Es gibt Produkte, die unterliegen keinem Zyklus. Auch in 100 Jahren werden die Menschen noch einen guten Riesling aus einem feinen Glas trinken wollen. Und man wird noch in 100 Jahren Fleisch mit Messern schneiden und nicht digital.“ Das bedeute nicht, dass<br />
die Firmen in der Tradition stecken bleiben. Auch sie wandeln sich. Es gibt technische Fortschritte in der Produktion, Image und Marke entwickeln sich weiter. „Die Maggi-Flasche sieht heute auch nicht mehr so aus wie vor 50 Jahren“, sagt Simon. Und wie alt können Firmen werden, die heute gegründet werden? „Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass sie sehr alt werden“, sagt Simon: „Märkte und Technologie entwickeln sich sehr dynamisch.“ Eine neue Technologie wie Quantencomputing könne herkömmliche Prozessoren völlig verdrängen. Die Konkurrenz aus China wachse. „Vielleicht stößt der E-Commerce irgendwann an seine ökologischen Grenzen“, sagt Simon. Er hört sich so an, als würde er Unternehmen, die vom Markt verschwinden, auch nicht sonderlich nachtrauern. „Die alte Lösung wird immer durch die bessere ersetzt.“ Auf Platz 3 der Rangliste steht die Glasmanufaktur<br />
Freiherr von Poschinger, gegründet 1568. Sie hat die Produktion Berichten zufolge per Ende November eingestellt. Sie haben bei der Stiftung durchaus darüber nachgedacht, ob Poschinger noch auf die Liste gehört. „Aber bislang sei ja nur die Produktion eingestellt, den Betrieb gibt es ja noch“, sagt eine Sprecherin. Auch Ranglisten altern.</p>
<p><strong>ELISABETH DOSTERT</strong><br />
<strong>Ein Unternehmen kann alt und modern sein</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://coatinc.com/wp-content/uploads/2022/02/500_suddeutsche-zeitung_14.12.2021_tcc_mehr_als_50-0_jahre_alt-1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Als PDF herunterladen</a></strong></p>
<p>Süddeutsche Zeitung 14.12.2021</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2022/02/08/mehr-als-500-jahre-alt/">Mehr als 500 Jahre alt</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<title>Das Alter geht vor</title>
		<link>https://coatinc.com/de/blog/2022/02/08/das-alter-geht-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[idmrr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 12:14:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearchiv - 500 Jahre TCC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die konventionelle Feuerverzinkung macht Stahl langlebiger. Weniger bekannt ist, dass das Verfahren aus vielen Gründen umweltschonend ist. The Coatinc Company (TCC) setzt seit vielen Jahren auf nachhaltige Prozesse und Produkte. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2022/02/08/das-alter-geht-vor/">Das Alter geht vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<h1>Handelsblatt</h1>
<h2>Nr. 242</h2>

		<div class="clearboth"></div>
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		<h2>Das Alter geht vor</h2>
<p><strong>Die Coatinc Company führt die Liste der ältesten Familienunternehmen Deutschlands an. Zu </strong><strong>finden sind auch große Namen und Konzerne.</strong></p>

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	</div>

	</div>
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	<div id="text-block-8" class="mk-text-block   ">

		
		<p>In einem aktuellen Ranking werden wieder die ältesten Familienunternehmen Deutschlands aufgeführt. Die Stiftung Familienunternehmen hat die Liste bereits zum zweiten Mal herausgebracht &#8211; damals konnte Paul Niederstein,<br />
Vertreter der 17. Generation der Coatinc Company, belegen, dass die Ursprünge des Unternehmens bis ins Jahr 1502 zurückreichen.</p>
<p>Niederstein führt die Liste, die von 35 auf 50 Firmen angewachsen ist, weiter an. Einst galt viele Jahre lang das Stolberger Unternehmen Prym, das durch seine Druckknöpfe bekannt geworden ist, mit der ersten Erwähnung 1530 als das älteste Industrieunternehmen hierzulande.</p>
<p>Auf Platz drei liegt die Freiherr von Poschinger Glasmanufaktur in Frauenau, die als Gründungsdatum 1568 angibt. Als größter Konzern erreicht Merck Platz 16. Das Pharmaunternehmen mit mehr als 58.000 Mitarbeitern ist dabei das größte Familienunternehmen. Die Geschichte des Konzerns reicht bis in das Jahr 1668 zurück. Auch die Berenberg Bank (Platz 6, gegründet 1590) und die Privatbank Metzler (Platz 17, gegründet 1674) sind dabei. In der<br />
aktuellen Liste befindet sich das Textilunternehmen Delius (gegründet 1722) auf Platz 25. Das Unternehmen kennen nur wenige, aber dessen Nachfahrin Verena Pausder, die als Gründerin, Buchautorin und Investorin aktiv ist, ist deutlich bekannter.</p>
<p>Das traditionsreiche Familienunternehmen Haniel, gegründet 1756, wurde von 1782 bis 1809 von Aletta Haniel geführt. Sie ist eine der frühesten Unternehmerinnen, die Bekanntheit erreicht haben. Schon seit vielen Jahren wird<br />
Haniel von externen Managern als Family-Equity-Unternehmen geführt. Zum Portfolio zählte lange die Metro, aktuell noch als Finanzbeteiligung die Media-Markt- und Saturn-Mutter Ceconomy. Auch der Hygiene- und Arbeitskleidungsspezialist CWS, Anteile am Büroversender Takkt oder an dem Matratzen- Start-up Emma gehören zu Haniel, um nur einige Firmen zu nennen. Von Haniel stammt auch der Begriff &#8222;enkelfähig&#8220;, der deutlich macht, dass viele Familienunternehmen den unbedingten Willen haben, das Unternehmen in die nächste Generation zu führen.</p>
<p><strong>ZITATE FAKTEN MEINUNGEN</strong><br />
Digital Das komplette Ranking finden<br />
Sie unter: handelsblatt.com</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://coatinc.com/wp-content/uploads/2022/02/500_handelsblatt_14.12.2021_tcc_das_alter_geht_vor-1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Als PDF herunterladen</a></strong></p>
<p>Handelsblatt NR. 242</p>

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	</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Das Geheimnis der Jahrhunderte</title>
		<link>https://coatinc.com/de/blog/2022/02/08/das-geheimnis-der-jahrhunderte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[idmrr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 12:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearchiv - 500 Jahre TCC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die konventionelle Feuerverzinkung macht Stahl langlebiger. Weniger bekannt ist, dass das Verfahren aus vielen Gründen umweltschonend ist. The Coatinc Company (TCC) setzt seit vielen Jahren auf nachhaltige Prozesse und Produkte. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2022/02/08/das-geheimnis-der-jahrhunderte/">Das Geheimnis der Jahrhunderte</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<h1>Frankfurter Allgemeine</h1>
<h2>Nr. 290</h2>

		<div class="clearboth"></div>
	</div>

	</div>
</div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-2"><div class="vc_column-inner "><div class="wpb_wrapper"></div></div></div>		</div>
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			</div>



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</div><div class="vc_empty_space"   style="height: 2em" ><span class="vc_empty_space_inner"></span></div>
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	<div id="text-block-11" class="mk-text-block   ">

		
		<h2>Das Geheimnis der Jahrhunderte</h2>
<p><strong>Was die ältesten Familienunternehmen Deutschlands so lange überleben ließ</strong></p>

		<div class="clearboth"></div>
	</div>

	</div>
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	<div id="text-block-12" class="mk-text-block   ">

		
		<p>FRANKFURT</p>
<p>Carletta Heinz könnte sich einiges einbilden auf fast 400 Jahre Unternehmensgeschichte. Die geschäftsführende Gesellschafterin der Heinz Glas GmbH im oberfränkischen Kleintettau leitet schließlich eine Glashütte, die einerseits sehr vital ist, andererseits angesichts ihres Gründungsjahrs 1622 ein Dinosaurier in der deutschen Unternehmenslandschaft ist. Dass diese all die Jahrhunderte überlebt hat, über Weltkriege, Wirtschaftskrisen,  Pandemien hinweg, habe mit dem Mut zu tun, immer wieder Neues zu wagen und mitunter auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, sagt sie. Heinz fügt aber auch hinzu, ganz bescheiden, dass Erfolg &#8222;nur bedingt beeinflussbar&#8220; und &#8222;schlicht und einfach das nötige Quäntchen Glück&#8220; entscheidend gewesen sei. Wilfried Neuhaus-Galladé, geschäftsführender Gesellschafter der J. D. Neuhaus Holding GmbH aus Witten, eines Herstellers von Kränen und Hebewerkzeugen, kann dem nur zustimmen &#8211; aus der Perspektive eines im Jahr 1745 gegründeten Unternehmens. Die Zukunftserwartungen und die daraus abgeleiteten Strategien seien wohl oft die richtigen gewesen, sagt er. Aber das allein hätte das Unternehmen nicht über sieben Generationen hinweg prosperieren lassen. Die Familie habe das Glück gehabt, immer wieder &#8222;eigene fähige Nachfolger zur rechten Zeit in unser Unternehmen einzugliedern&#8220;.</p>
<p>Das zielt auf die Urangst vieler Familienunternehmer, schlimmstenfalls keinen geeigneten Nachfolger zu finden und für das Ende einer langen Tradition verantwortlich zu sein. FriedrichSchwarze, Geschäftsführer der 1664 gegründeten Kornbrennerei Schwarze und Schlichte aus Oelde in Westfalen, formulierte es gegenüber der F.A.Z. mal so: &#8222;Ich wollte nie derjenige sein, der das Ding nach 350 Jahren gegen die Wand fährt. Wahrscheinlich war das mein Schlüssel zum Erfolg.&#8220; Heinz Glas liegt auf Platz 10, Schwarze und Schlichte auf Platz 15 und J.D. Neuhaus auf Platz 32 der 50 ältesten Familienunternehmen des Landes, die die Stiftung Familienunternehmen gerade veröffentlicht hat. Abgesehen von Namen und Daten &#8211; The Coatinc Company aus Siegen, gegründet 1502 und Spezialist für Verzinken, belegt Platz eins, der Automobilzulieferer und Hersteller von Nähzubehör William Prym aus Stolberg (1530), ebenfalls Nordrhein-Westfalen, Platz zwei vor der Glasmanufaktur Freiherr von Poschinger (1568) aus dem bayerischen Frauenau -, geht es vor allem um Voraussetzungen für ein derart langes Bestehen. &#8222;Über Jahrhunderte waren diese Unternehmen Stabilitätsanker und Fels in der Brandung&#8220;, sagt Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen. Sie seien es bis heute. Strikte Kundenorientierung sei der<br />
Hauptgrund für die erstaunliche Widerstandskraft von Familienunternehmen, sagt Professor Tom Rüsen von der Universität Witten/Herdecke. Auf Krisen würden sie mit Innovationen antworten &#8211; und zwar zumeist auf eine Art und Weise, die sie von anderen Unternehmen unterscheide. Der unbedingte Wille, das Unternehmen an die Kinderund Enkelgeneration weiterzugeben, führe zu einem nachhaltigen Umgang mit Mitarbeitern, Lieferanten, Heimat und Umwelt. Das eröffne Familienunternehmen auch in Zeiten mit hartem Wettbewerb und technologischen Umbrüchen gute Chancen. Selbst wenn dafür neue Geschäftsmodelle nötig sein sollten. Aber auch individuelle Absprachen können Teil des Erfolgs sein, wie Elena von Metzler, Gesellschafterin der Frankfurter Privatbank B. Metzler seel. Sohn &amp; Co., sagt. Als Vertreter der zwölften Generation sind ihr Bruder Franz, ihr Vetter Leonhard und sie Gesellschafter des Bankhauses. Dass dieses fast 350 Jahre lang im Familienbesitz geblieben sei, funktioniere auch deshalb, &#8222;weil es ungeschriebene, gleichwohl wirksame Regeln gibt&#8220;. Im Falle Metzler sieht die entscheidende so aus: Die Familienmitglieder, die mit dem Bankhaus eng verbunden sind, haben die Möglichkeit, den anderen Gesellschaftern ihre Anteile zu einem &#8222;vernünftigen Preis&#8220; abzukaufen. Auf diese Weise gibt es immer nur eine<br />
kleine Anzahl von Gesellschaftern und keinen Streubesitz in verschiedenen Familienstämmen. &#8222;So stellen wir sicher, dass die Bank allein in der Hand der Familie und damit unabhängig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://coatinc.com/wp-content/uploads/2022/02/500_faz_13.12.2021_das_geheimnis_der_jahrhunderte-1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Als PDF herunterladen</a></strong></p>
<p>Frankfurter Allgemeine NR. 290</p>

		<div class="clearboth"></div>
	</div>

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<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2022/02/08/das-geheimnis-der-jahrhunderte/">Das Geheimnis der Jahrhunderte</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<title>Vom Ururururururururururururururgroßvater</title>
		<link>https://coatinc.com/de/blog/2020/08/05/vom-ururururururururururururururgrossvater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[idmrr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2020 09:59:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearchiv - 500 Jahre TCC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die konventionelle Feuerverzinkung macht Stahl langlebiger. Weniger bekannt ist, dass das Verfahren aus vielen Gründen umweltschonend ist. The Coatinc Company (TCC) setzt seit vielen Jahren auf nachhaltige Prozesse und Produkte. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2020/08/05/vom-ururururururururururururururgrossvater/">Vom Ururururururururururururururgroßvater</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<h1>SPIEGEL GESCHICHTE</h1>
<h2>Nr. 4 /2020</h2>

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		<h2>Vom<br />
Urururur-<br />
ururururur-<br />
ururururur-<br />
großvater</h2>
<p><strong>Tradition &#8211; The Coatinc Company ist das älteste Familienunternehmen Deutschlands &#8211; es macht seit mehr als 500 Jahren in Eisen und Stahl. <em>Von Joachim Mohr</em></strong></p>

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		<p>Im Jahr 1502 gab in Siegen ein gewisser Heylmann Dresseier einen Feuerschilling aus, um die örtliche Feuerstelle benutzen zu dürfen. Der Handwerker wurde in einer Urkunde als Meister der Stahlschmiedezunft geführt, damals ein bedeutender Titel in der Stadt mit ihren etwa 2500 Einwohnern. Heylmanns erste Frau, die früh verstarb, stammte wie auch seine zweite aus einer angesehenen Schmiedefamilie.</p>
<p>Mehr als ein halbes Jahrtausend später leitet Paul Niederstein in Siegen ein Stahl-und Metallunternehmen, das rund 1400 Mitarbeiter beschäftigt und etwa 185 Millionen Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaftet. Gerade muss er die Firma durch die vom Coronavirus verursachte Wirtschaftskrise führen. »Sich immer wieder neuen Situationen und Krisen anzupassen, das gehört zum Geschäft«, sagt Niederstein im Gespräch am Telefon. Im Falle seiner Firma sind das mehr als nur wohlgesetzte Worte: »Meine Vorfahren hatten es mit der Pest und Weltkriegen zu tun. Zu wissen, dass die früheren Generationen schon große Herausforderungen gemeistert haben, gibt einem Zuversicht.«</p>
<p>Der 1974 geborene Betriebswirt stammt in der 17-Generation in direkter Linie vom mittelalterlichen Schmied Dresseier ab. The Coatinc Company, so heißt das Unternehmen heute, gilt damit als das älteste Familienunternehmen in Deutschland. Der modeme Name, den es seit gut zehn Jahren trägt, ist den internationalen Geschäftsbeziehungen der globalisierten Welt geschuldet (Coatinc ist zusammengesetzt aus der englischen Silbe »coat« von »coating« -Beschichtung -und aus der Silbe »inc« aus dem englischen Wort »zinc« für Zink).<br />
Die Geschichte der Firma hängt eng mit der Geschichte des Siegerlands zusammen. Die Gegend ist eine der ältesten Montanregionen Europas. Schon aus der Zeit der Kelten um 500 vor Christus finden sich dort Reste von Bergbau und Erzgewinnung. Um das Jahr 1500 gab es in der Region schon mehr als 40 Hütten, in denen Metall, vor allem Eisen, erzeugt wurde. Die Eiserfelder Hütte etwa, sieben Kilometer südlich von Siegen gelegen, bestand von 1463 bis ins Jahr 1972. Bis heute sind metallverarbeitende Betriebe für die Stadt Siegen mit ihren rund 100 000 Einwohnern ebenso wie für die Umgebung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.</p>
<p>Der 1502 von Heylmann Dresseier begründete Betrieb wuchs stetig. Jeder der vielen Unternehmergenerationen gelang es, bei den sich wandelnden Techniken der Metallverarbeitung dranzubleiben und sich zugleich den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen.</p>
<p>So prägte das Unternehmen die Region als Eisenhändler, Stahlfabrikant, Hütten-und Walzwerkbetreiber mit.</p>
<p>Auch politisch nahmen Heyland Dresselers Nachfahren Einfluss. So war Johann Heinrich Dresler 1I. (die Schreibweise des Nachnamens hatte sich im Laufe der Zeit verändert), der von 1745 bis 1824 lebte, nicht nur Ratsherr in Siegen, sondern zeitweise auch Bürgermeister der Stadt sowie Rechnungsführer des Hospitals und der Armenkasse. Geschäftlich war er ebenfalls erfolgreich: Er besaß Anteile an mehreren Hüttenbetrieben und Hochöfen und ließ in eigenen Unternehmen Bandeisen und Bleche produzieren. Daneben stieg er in die Textilindustrie ein, stellte Bauern Webstühle zur Verfügung und produzierte Tuchstoff, Kappen und Strümpfe.</p>
<p>Heinrich Adolf Dresler (1835 bis 1925) brachte es zum Königlich Preußischen Geheimen Kommerzienrat, zum Präsidenten der Handelskammer Siegen und saß sogar drei Jahre lang als Abgeordneter für die Nationalliberale Partei im Berliner Reichstag. Er baute das Walz-und Drahtwerk der Familie zu einem überregionalen Produzenten von Drähten aus und hatte Positionen in den Aufsichtsräten anderer Stahlunternehmen und von Banken wie Eisenbahnfirmen inne.</p>
<p>Repräsentative Eisenkonstruktionen wie die Halle des Bahnhofs Groningen von 1895 zeugen bis heute von den internationalen Aufträgen für Dreslers Firmen, auch im Brückenbau war das Unternehmen tätig. Vor Ort hinterließ das Unternehmen, im Siegerländer Platt »Zinkbude« genannt, ebenfalls Spuren. In Kreuztal, wo das Drahtwalzwerk stand, errichtete Dresler ab 1860 einen neuen Familiensitz mit zwei Villen, einer weißen und einer gelben, einer Remise, einem Kutscherhaus und einem Musikpavillon, hier lebte er mit seinen elf Kindern. Die prächtigen Bauten im Stil der Renaissance sollten Herrschaftspräsenz ausdrücken, ein riesiger Park bot Platz für Spaziergänge, aber auch für Landwirtschaft.</p>
<p>Nach den beiden Weltkriegen übernahm Werner Niederstein, Sohn von Heinrich<br />
Adolf Dreslers ältester Tochter Luise, die Firma. Er expandierte in den Sechziger-und Siebzigerjahren mit der Siegener AG, wie das Unternehmen nun hieß, weiter im internationalen Markt. Aus einem kleinen Handwerksbetrieb war in knapp fünf Jahrhunderten ein Stahl-und Metallkonzern geworden, spezialisiert auf Stahlveredelung und Stahlverarbeitung.</p>
<p>Nun kam es aber vermehrt zu Konflikten in der Familie: Die Zahl der Nachkommen, die Firmenanteile besaßen, war stetig gewachsen. Viele von ihnen hatten kein Interesse, weiterhin stille Gesellschafter eines Traditionsunternehmens zu sein, sondern wollten ihre Anteile lieber zu Geld machen, um frei über ihr Vermögen verfügen zu können. So wurde die Siegener AG mit einem Umsatz von mehr als 400 Millionen Mark 1978 an das Stahlunternehmen Hoesch verkauft.</p>
<p>Übrig blieb nur ein kleiner Teil des ehemaligen Konzerns: die Verzinkerei Becker mit gerade einmal 60 Mitarbeitern. Erst 14 Jahre später konnte Klaus Niederstein, der Vater des heutigen Firmenchefs, vier Verzinkereien von Hoesch zurückkaufen. Dafür holte er einen neuen Gesellschafter in die Firma, die Firma B. E. Wedge aus Großbritannien, die heute 49 Prozent an The Coatinc Company Holding GmbH hält.</p>
<p>Der aktuelle Chef Paul Niederstein sieht für die kommenden Jahre die Digitalisierung als größte Herausforderung für das Traditionsunternehmen. The Coatinc Company hat 15 000 Kunden, von BMW bis zum kleinen Kunstschlosser, jeder von ihnen soll künftig dank der digitalen Technik noch besser bedient werden, sagt Niederstein.</p>
<p>Niederstein hat in Regensburg Betriebswirtschaftslehre studiert und in London und Lugano für den USamerikanischen Energiekonzern Enron gearbeitet, bevor er 2004 ins Familienunternehmen einstieg. Schon mit 16 Jahren, so berichtete es das »Handelsblatt«, habe er gewusst, dass er seinem Vater an der Unternehmensspitze nachfolgen wollte. »Ich wurde von meinem Vater nie unter Druck gesetzt, ihm als Firmenchef nachzufolgen«, erzählt er heute im Interview am Telefon.</p>
<p>Die Geschichte der Firma haben die Siegener erst kürzlich aufgearbeitet: Zwar hatte Emmy, eine der Töchter von Heinrich Adolf Dresler, schon 1918 die Familiengeschichte zusammengestellt. Doch erst 100 Jahre später, 2018, erschien ein Buch, für das die Familie gemeinsam mit einem Historiker Archivfunde und Dokumente zusammengetragen hat.</p>
<p>Die Tradition spielt eine Rolle in dem Unternehmen, aber sie soll keine Verpflichtung sein: Beruflich in ein Familienunternehmen einsteigen, das sollte man auf keinen Fall nur wegen der Familiengeschichte tun -und auch nicht wegen des Geldes, betont Paul Niederstein. Wenn, dann müsse »das aus dem Herzen kommen«.</p>
<p>Seine fünf Kinder wolle er auf keinen Fall ins Unternehmen drängen, wenn es sie selbst nicht dort hinziehe, sagt er. »Wobei ich mich natürlich freuen würde, wenn eines meiner Kinder das Unternehmen übernehmen würde.« Es wäre die 18. Generation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://coatinc.com/wp-content/uploads/2020/08/spiegel-geschichte_04-2020_tcc-500-jahre.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Als PDF herunterladen</a></strong></p>
<p>SPIEGEL GESCHICHTE Nr. 4 /2020</p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2020/08/05/vom-ururururururururururururururgrossvater/">Vom Ururururururururururururururgroßvater</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<title>500 Jahre Coatinc Company &#8211; Ältestes Familienunternehmen Deutschlands</title>
		<link>https://coatinc.com/de/blog/2020/02/28/500-jahre-coatinc-company-aeltestes-familienunternehmen-deutschlands/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Leon Grüner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 07:47:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearchiv - 500 Jahre TCC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 90 Prozent der deutschen Unternehmen sind familiengeführt, kaum ein anderes Land verfügt über eine derart solide unternehmerische Basis. Doch auch hierzulande können nur wenige Unternehmen auf eine so lange Tradition zurückblicken<br />
wie The Coatinc Company (TCC), international agierender Oberflächenveredler mit Stammsitz in Siegen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2020/02/28/500-jahre-coatinc-company-aeltestes-familienunternehmen-deutschlands/">500 Jahre Coatinc Company &#8211; Ältestes Familienunternehmen Deutschlands</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<h1>METALL</h1>
<h2>Ausgabe 12/2019</h2>

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		<h2 class="p2">500 Jahre Coatinc Company &#8211; Ältestes Familienunternehmen Deutschlands</h2>

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		<p><strong>Mehr als 90 Prozent der deutschen Unternehmen sind familiengeführt, kaum ein anderes Land verfügt über eine derart solide unternehmerische Basis. Doch auch hierzulande können nur wenige Unternehmen auf eine so lange Tradition zurückblicken wie The Coatinc Company (TCC), international agierender Oberflächenveredler mit Stammsitz in Siegen.</strong></p>
<p>Hier reichen die unternehmerischen Wurzeln zurück bis ins 16. Jahrhundert, noch weit vor die Anfänge der industriellen Stahlerzeugung.</p>
<p>Die Geschichte einer Familie, eines Werkstoffes und einer Region 500 Jahre TCC-Geschichte sind zugleichein halbes Jahrtausend Metallbe- und -verarbeitung aus dem Siegerland. Sie markieren die außergewöhnliche Entwicklung eines Werkstoffs und einer Region von der Wiege des Bergbaus bis hin zum elementaren Wirtschaftszweig. Denn die Siegerländer Region, seit jeher geprägt von der Erzgewinnung und -verarbeitung, gilt als eine der ältesten Montanregionen Europas: Spuren des Bergbaus finden sich bereits bei den Kelten (500 v. Chr.). Später entwickelten gerade die ortsansässigen Unternehmerfamilien die Region zur innovativen Industriebranche weiter. Den Know-how-Transfer über Jahrhunderte hinweg schafft jedoch nur, wer sich mit seiner eigenen Geschichte auseinandersetzt. „Die Beschäftigung mit den eigenen Wurzeln hat bei uns Tradition“, erläutert Paul Niederstein, geschäftsführender Gesellschafter der TCC. 2017 bewog ihn ein Buchprojekt seines Vaters Klaus Niederstein, tiefer in die eigene Historie einzusteigen: „Literatur über die lange Geschichte und unternehmerische Tätigkeit der Familie findet sich bei weitem nicht nur in unseren Familienarchiven, sondern auch in den Archiven anderer Unternehmen sowie in den Stadtarchiven Siegens, Kreuztals und darüber hinaus.“ Als wegweisend für die eigene Ahnenforschung erwies sich ein besonderes Geschenk: 1918 überreichte Emmy Dresler ihrem Vater Heinrich Adolf Dresler anlässlich seines 85. Geburtstages auf<br />
dem damaligen Familienanwesen, der Villa in Dreslers Park in Kreuztal, ihre „Geschichte der Familie Dresler“. Das Buch zeichnet detailliert den Werdegang der Vorfahren von der ersten Generation bis hin zum Vater auf. Um ihr Werk bis heute zu ergänzen, beauftragte Paul Niederstein 2018 einen Historiker, der weitere Nachforschungen anstellte. Ein Blick ins Deutsche Geschlechterbuch machte schnell deutlich: The Coatinc Company schaut auf eine jahrhundertelange Tätigkeit in der Stahlbranche zurück.</p>
<p><strong><br />
Vom Meister-Handwerk zumnHidden Champion</strong></p>
<p>Der zündende Funke sprang über, als Paul Niedersteins Vorfahre und Stahlschmiede- Meister Heylmann Dresseler im Jahre 1502 einen Feuerschilling zahlte, um die örtliche Feuerstelle zu nutzen. Zu dieser Zeit genoss der Beruf des Schmieds höchstes Ansehen, da Eisen und Stahl für alle Werkzeuge des täglichen Gebrauchs benötigt wurden. Sieben Generationenspäter besaß der erfolgreiche Eisenhändler Johannes Dresler bereits Anteile an mehreren Eisenhütten und die Familie gewann von Generation zu Generation an Einfluss.</p>
<p><strong>Die Anfänge der Stahlindustrie</strong></p>
<p>Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stahlindustrie zu einem bedeutsamen Wirtschaftszweig. Johann Heinrich Dresler II., geboren 1745 in Sieghütte, investierte stark in die Eisenund Stahlverarbeitung. Er beteiligte sich früh am Wachstum der jungen Branche und trieb damit auch die Industrialisierung der Region voran: Neben Anteilen am Sieghütter Hammer hatte er das fürstliche Monopol für die Produktion von Kleineisen- und Stahlfabrikaten inne und revolutionierte ebenfalls mit modernen Webstühlen die damals im Siegerland stark ausgeprägte Textilwirtschaft.</p>
<p><strong>Stahlschmiede- und Bürgermeister</strong></p>
<p>Die Dreslers formten ihre Heimat aber auch politisch. So stellte die Familie über 200 Jahre, von der fünften bis zur zehnten Generation, den Bürgermeister der Stadt Siegen. Ende des 19. Jahrhunderts wurdeHeinrich Adolf Dresler, damaliger Aktionär und Direktor der Siegener Verzinkerei Actiengesellschaft (später SAG), in den Reichstag gewählt. Seine Tochter Luise Dresler heiratete den protestantischen Pfarrer und Superintendenten Alfred Emil Niederstein. Aus ihrer Ehe ging ein neuer Ast im Stammbaum hervor: Ihr zweiter Sohn Werner Niederstein, geboren 1901, stieg 1923 als junger Mann in die SAG ein. 1945 wurde Werner Niederstein zum alleinigen Vorstand der Siegener Actiengesellschaft und – nach dem Zweiten Weltkrieg – durch die Besatzer ebenfalls zum IHK-Präsidenten ernannt. Er baute das Geschäft zunehmend aus. Mit seinem Sohn Klaus Niederstein begann dann später die Internationalisierung des Unternehmens.</p>
<p><strong>Regionale Werte, internationale Erfolge</strong></p>
<p>Heute leitet Paul Niederstein als Sprecher der Geschäftsführung und Mehrheitsgesellschafter The Coatinc Company, die ihrem Stammsitz in Siegen stets treu geblieben ist. Zur Gruppe gehören inzwischen 32 Standorte und mehr als 2.200 Mitarbeiter, inklusive Beteiligungen in Europa, der Türkei, Mexiko und Kalifornien. „Als Unternehmen und als Familie haben wir ein tiefes Verständnis für unsere Geschichte und den Werkstoff Stahl, der uns seit über 500 Jahren begleitet. Aber auch für unsere bodenständige und auf eine ganz spezielle Weise eigenwillige, raue Region“, so Paul Niederstein. „Hier finden wir all die Werte vor, die uns täglich Orientierung geben und unser Bestehen über so lange Zeit sichern. Zudem bestimmen auch christliche Grundwerte, die sich über die Jahrhunderte bewährt haben, unser Handeln.“ Die intensiven Recherchearbeiten führten jüngst dazu, dass The Coatinc Company offiziell von der Stiftung Familienunternehmen als das älteste Familienunternehmen Deutschlands gelistet wurde.</p>
<p class="p1"><em>Veröffentlicht in: „METALL“ (Ausgabe 12/2019)</em></p>
<p><a href="https://coatinc.com/wp-content/uploads/2020/02/metall_12-2019_tcc_500-jahre-1.pdf">Artikel als PDF Download</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2020/02/28/500-jahre-coatinc-company-aeltestes-familienunternehmen-deutschlands/">500 Jahre Coatinc Company &#8211; Ältestes Familienunternehmen Deutschlands</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit lediglich einer Schmiede begann alles</title>
		<link>https://coatinc.com/de/blog/2019/08/16/mit-lediglich-einer-schmiede-begann-alles/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Henn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2019 13:41:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearchiv - 500 Jahre TCC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://coatinc.com/?p=12904</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kreuzta/Siegen. lm Jahr 1502 zahlte Heylmann Dresseler, etwa 42 Jahre alt, Meister der Stahlschmiede­zunft, einen „Feuerschilling", um eine Siegerländer Feuerstelle nut­zen zu können. Mehr als ein halbes Jahrtausend später steht sein Nach­fahre Paul Niederstein im Wohn­zimmer seines Ur-Urgroßvaters Heinrich Adolf Dresler in der Wei­ßen Villa in Kreuztal.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2019/08/16/mit-lediglich-einer-schmiede-begann-alles/">Mit lediglich einer Schmiede begann alles</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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		<h1>Metalloberfläche</h1>
<h2>Ausgabe 07.08.2019</h2>

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		<h2 class="p2">500 Jahre Stahl -das älteste Familienunternehmen Deutschlands ist eine Feuerverzinkerei</h2>

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		<p class="p2"><strong>Die Wurzeln des ältesten Familienunternehmens Deutschlands, The Coatinc Company, reichen zurück bis ins Jahr 1502. Wie hat das mittelständische Familienunternehmen die Jahrhunderte überstanden -und was ist bis heute das Erfolgsrezept?</strong></p>
<p class="p4">Wenn es gelingt, ein Unternehmen über 500 Jahre erfolgreich am Markt zu halten und gleichzeitig über 17 Generation in der eigenen Familie weiterzugeben, spricht das für eine konstruktive und nachhaltige Entscheidungskultur &#8211; und eines guten Instinktes für die Bedürfnisse des Marktes.</p>
<p><strong>1502 in Erscheinung getreten</strong></p>
<p>Erstmalig urkundlich in Erscheinung trat das heute unter The Coatinc Company GmbH firmierende Unternehmen 1502 &#8211; noch weit vor den Anfängen der industriellen Stahler­zeugung: Heylmann Dresler bezahlte einen Feuerschilling für die Nutzung der örtlichen Feuerstelle. Zu dem Zeitpunkt war die Ent­deckung Amerikas durch Kolumbus gerade einmal zehn Jahre her. Sieben Generationen später besaß der erfolgreiche Eisenhändler Johannes Dresler bereits Anteile an meh­reren Eisenhütten. Knapp 250 Jahre später hatte sich das Unternehmen in der neunten und zehnten Generation nochmals erheb­lich weiterentwickelt und neben der Stahl­verarbeitung den Handel aufgenommen. 1885 bewies die nunmehr 13. Generation Weitblick, denn Heinrich Adolf Dresler erwarb eine der ersten Feuerverzinkereien in Deutschland. Er erkannte das Potenzial, die Wertschöpfungskette zu erweitern und die eigenen Produkte aus Blech und Stahl zu verzinken. Deshalb nutzte er eine sich bietende Gelegenheit und kaufte eine bis dahin wirtschaftlich nicht erfolgreiche Verzinkerei, die schon zwei Jahre nach ihrer Eröffnung wieder schließen sollte. Heute ist das Verzinken und wei­tere Verfahren zum Korrosionsschutz zu einem Kerngeschäft der Coatinc Unternehmensgruppe geworden, zu der inzwischen 32 Unternehmen mit 2.200 Mit­arbeitern gehören, die einschließlich Betei­ligungen über 300 Millionen Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaften und dabei etwa 450.000 t Material verzinken. Dabei ver­fügt die Unternehmensgruppe sowohl über sehr große Kessel, um zum Beispiel ganze Dachträger für Industriehallen verzinken zu können, als auch über Hochtemperaturkessel für kleinere Bauteile, mittels derer sich sehr dünne und gleichmäßige Schichten her­stellen lassen. Damit ist The Coatinc Com­pany ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie sich ein kleiner Handwerksbetrieb über die Generationen weiterentwickeln kann. Einen wesentlichen Beitrag dazu, die Un­ternehmensgeschichte bis zu den Anfängen zurück zu verfolgen, liefert ein Buch, das Emmy Dresler im Jahre 1918 ihrem Vater Heinrich Adolf Dresler anlässlich seines 85. Geburtstags überreichte. In diesem hatte sie ihre sorgfältig recherchierten Er­kenntnisse über die Geschichte der Familie Dresler zusammengefasst.</p>
<p><strong>Neun Unternehmen älter als 400 Jahre</strong></p>
<p>In Deutschland gibt es viele traditions­reiche U ntemehmen, neun der ältesten Unternehmen sind seit mehr als 400 Jahren in Familienhand. An zweiter Stelle nach The Coatinc Company Holding GmbH liegt die William Prym Holding GmbH, die 1530 gegründet wurde. An dritter Stelle folgt die Freiherr von Poschinger Glasmanu­faktur E.K. mit dem Gründungsdatum 1568. Insgesamt hat die Stiftung „Familenunter­nehmen&#8220; eine Liste der 35 ältesten Unter­nehmen Deutschlands angelegt- das jüngste davon ist Faber-Castell, das 1761 gegründet wurde.</p>
<p>,,Die Erhebung zeigt eindrucksvoll, dass Familienunternehmen von jeher ein untrennbarer Teil unserer Gesellschaft sind. Sie sind im Grunde die Urform des Wirt­schaftens überhaupt&#8220;, sagt Stefan Heid­breder, Geschäftsführer der Stiftung. ,,Die von starken Familienunternehmen geprägte Unternehmenslandschaft in Deutschland ist ein Faszinosum. Sie lässt sich mit keiner anderen Nation vergleichen. Eine nationale oder europäische Industriestrategie sollte deswegen weder einseitig auf sogenannte nationale Champions und anonyme Groß­konzerne ausgerichtet sein, noch darf sie unsere von Familienunternehmen geprägt Unternehmenslandschaft vernachlässigen.&#8220; Immerhin sind fast die Hälfte aller Groß­unternehmen Deutschlands mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz im Jahr Fami­lienunternehmen. Das findet sich in dieser Form in keinem anderen Land der Welt und geht geschichtlich auf die Kleinteiligkeit der früheren Fürstentümer zurück, wodurch sich die Unternehmen lange Zeit auf kleinere Losgrößen fokussieren mussten. Ganz im Gegensatz zum Beispiel zu den USA, wo stets ein sehr großer Markt zu bedienen war.</p>
<p><strong>Erfolg durch Branchenwissen und Flexibilität</strong></p>
<p>In diesem Kontext stellt sich die Frage, warum Familienunternehmen auch als Mit­bewerber zu großen Konzernen mit gewal­tigen Budgets bestehen und gleichzeitig sehr erfolgreich sein können. Laut Heidbreder lassen sich die Schlüsselelemente für den Er­folg von Familienunternehmen auf zwei Ka­tegorien reduzieren. Zum einen fokussieren sich Familienunternehmen häufig auf eine Nische, dies kann regional orientiert, eine Branche oder eine Technologie sein. Wenn sich ein solches Unternehmen konsequent über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte auf ein solches Gebiet konzentriert, entwickelt sich in der Belegschaft, aber auch in der Führungsebene ein extrem gutes Branchen­verständnis und neben dem entsprechenden Technologie-Verständnis ein klares Bild, was die Kunden heute wollen und vielleicht schon morgen wollen könnten. Auch besteht ein langfristiger persönlicher Kontakt zu den Kunden. Das steht in extremem Gegen­satz zu der heute weitverbreiteten Situation in manchen Großkonzernen, wo Manager mitunter radikal zwischen Branchen und Fachgebieten wechseln. Nicht zuletzt fühlen sich Familienunternehmen häufig auch stärker für die eigene Belegschaft ver­antwortlich, wodurch sich auch auf der Ar­beitnehmerseite eine stärkere Identifikation mit dem Betrieb entwickeln kann. Das alles verbessert die Fähigkeit, schnell auf neue Situationen und Anforderungen reagieren zu können. Wie hat es The Coatinc Company über die Jahrhunderte geschafft, in den mitunter auch politisch und wirtschaftlich äußerst an­spruchsvollen und wechselhaften Zeiten der Jahrhunderte stets erfolgreich zu bleiben? ,,Wir sind im Siegerland in einer Region, die seit langer, langer Zeit eine Stahlregion ist. Und Stahl ist seit über 500 Jahren unser Geschäft&#8220;, erläutert Paul Niederstein, der Geschäftsführer. ,,Daraus folgt, dass wir den Stahl sehr gut kennen-in jeder seiner Arten und Anwendungen. Das ist mit Sicherheit wesentlich für unseren Erfolg. Auch sind wir nicht so getrieben von Quartalszahlen wie Großkonzerne, bei uns gibt es Investi­tionsschübe und Akquisitionsphasen, also Zeiten, wo wir zum Beispiel über zwei oder drei Jahre intensiv investieren, bis wir dann wieder unsere Kräfte sammeln. Wir haben stets die Verantwortung, langfristig nach vorne zu denken und Entwicklungen voraus zu nehmen. Ich sehe in dieser Langfristigkeit einen ganz großen Vorteil bei Familienunternehmen, weil daraus die Möglichkeit resultiert, die Dinge überlegt und sorgfältig anzugehen.&#8220; Heidbreder bestätigt, dass Familienun­ternehmer eher daran arbeiten, Schritt für Schritt besser zu werden und dabei immer auf einem stabilen Fundament zu stehen &#8211; statt getrieben durch die Kurzatmigkeit der Börsen eruptive Gewinn-Feuerwerke abzu­brennen. Als weiteres Element sieht er das Streben nach Unabhängigkeit der Familien­unternehmer. ,,Wenn Sie einen Unternehmer fragen, was für ihn das Wichtigste sei, wird Ihnen fast jeder antworten: Unabhängigkeit­von Banken, Vorlieferanten und von einer einzigen Technologie&#8220;, führt Heidbreder aus. ,,Diese Unabhängigkeit als höchstes Ziel führt dazu, dass die Unternehmer ihr Portfolio stets ausbalancieren und offen sind, von Veränderungen zu profitieren.&#8220; Diese Strategie hat zum Beispiel seit der Finanzkrise 2008 dazu geführt, dass die deutschen Familienunternehmen, spe­ziell die etwas größeren, ihr Eigenkapital erheblich erhöht haben. Dass Familienun­ternehmen nachhaltig wirtschaften und für die Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen, zeigt auch eine weitere Entwicklung: Die 500 größten deutschen Familienunter­nehmen haben in den letzten zehn Jahren ihre Mitarbeiterzahlen in Deutschland um 23 Prozent erhöht &#8211; im Gegensatz dazu haben DAX-gelistet Konzerne im gleichen Zeitraum ihr Personal nur um vier Prozent verstärkt. Damit wird deutlich, wie sehr Familienunternehmen zu Arbeitsmarktsta­bilität und Wohlstand beitragen. Insofern ist die Kultur der Familienunter­nehmen in Deutschland eine sehr wichtige und förderungswerte Komponente unserer Wirtschaftsleistung. Vor allem gegenüber den meist sehr öffentlichkeitswirksam agierenden großen Konzernen sollten solche Unternehmen sowohl als Lieferant, als auch als Arbeitgeber nicht als zweite Wahl ange­sehen werden.</p>
<p class="p1"><em>Veröffentlicht in: „Metalloberfläche“ (Ausgabe 07.08.2019)</em></p>
<p><a href="https://coatinc.com/wp-content/uploads/2019/08/mo_metalloberflche_7-8-2019_tcc_500-jahre.pdf">Artikel als PDF Download</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2019/08/16/mit-lediglich-einer-schmiede-begann-alles/">Mit lediglich einer Schmiede begann alles</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<title>500 Jahre Unternehmens-geschichte</title>
		<link>https://coatinc.com/de/blog/2019/08/16/500-jahre-unternehmensgeschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Henn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2019 12:56:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearchiv - 500 Jahre TCC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://coatinc.com/?p=12898</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kreuzta/Siegen. lm Jahr 1502 zahlte Heylmann Dresseler, etwa 42 Jahre alt, Meister der Stahlschmiede­zunft, einen „Feuerschilling", um eine Siegerländer Feuerstelle nut­zen zu können. Mehr als ein halbes Jahrtausend später steht sein Nach­fahre Paul Niederstein im Wohn­zimmer seines Ur-Urgroßvaters Heinrich Adolf Dresler in der Wei­ßen Villa in Kreuztal.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2019/08/16/500-jahre-unternehmensgeschichte/">500 Jahre Unternehmens-geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<h1>Stahlreport</h1>
<h2>Ausgabe 07.08.2019</h2>

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		<h2 class="p2">The Coatinc Company &#8211; <span class="s2">das älteste Familienunternehmen </span>Deutschlands</h2>

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		<p class="p2"><strong>Mehr als <span class="s2">90 </span><span class="s3">% </span>der deutschen Unternehmen sind familiengeführt, kaum ein anderes Land verfügt über eine derart solide unternehmerische Basis. Doch auch hierzulande können nur wenige Unternehmen auf eine so lange Tradition zurückblicken wie The Coatinc Company (TCC), international agierender Oberflächenveredler mit Stammsitz in Siegen<span class="s4">. </span>Hier reichen die unternehmerischen Wurzeln zurück bis ins <span class="s2">16. </span>Jahrhundert, noch weit vor die Anfänge der industriellen Stahlerzeugung<span class="s4">. </span>Nun ist The Coatinc Company von der Stiftung Familienunternehmen offiziell als das älteste Familienunternehmen Deutschlands gelistet worden.</strong></p>
<p class="p4">500 Jahre TCC-Geschichte sind zugleich ein halbes Jahrtausend Metallbe- und -verarbeitung aus dem Siegerland. Sie markieren die außer­gewöhnliche Entwicklung eines Werkstoffes und einer Region von der Wiege des Bergbaus bis hin zum elementaren Wirtschaftszweig. Denn die Siegerländer Region, seit jeher geprägt von der Erzgewin­nung und -verarbeitung, gilt als eine der ältesten Montanregionen Europas: Spuren des Bergbaus fin­den sich bereits bei den Kelten (500 v. Chr.). Später entwickelten gerade die ortsansässigen Unternehmerfa­milien die Region zur innovativen Industriebranche weiter. ,,Die Beschäftigung mit den eige­nen Wurzeln hat bei uns Tradition&#8220;, erläutert Paul Niederstein, Geschäftsführender Gesellschafter der TCC. 2017 bewog ihn ein Buchprojekt sei­nes Vaters Klaus Niederstein, tiefer in die eigene Historie einzusteigen. Als wegweisend für die eigene Ahnen­forschung erwies sich ein besonderes Geschenk: 1918 überreichte Emmy Dresler ihrem Vater Heinrich Adolf Dresler anlässlich seines 85. Geburts­tages ihre „Geschichte der Familie Dresler&#8220;. Das Buch zeichnet detailliert den Werdegang der Vorfahren von der ersten Generation bis hin zum Vater auf.</p>
<p><strong>Vom Meister-Handwerk zum Hidden Champion</strong></p>
<p>Um ihr Werk bis heute zu ergänzen, beauftragte Paul Niederstein 2018 einen Historiker, der weitere Nach­forschungen anstellte. Ein Blick ins Deutsche Geschlechterbuch machte schnell deutlich: The Coatinc Com­pany schaut auf eine jahrhunderte­lange Tätigkeit in der Stahlbranche zurück. Der zündende Funke sprang über, als Paul Niedersteins Vorfahre und Stahlschmiede-Meister Heyl­mann Dresseler im Jahre 1502 einen ,,Feuerschilling&#8220; zahlte, um die ört­liche Feuerstelle zu nutzen. Sieben Generationen später besaß der erfolgreiche Eisenhändler Johannes Dresler bereits Anteile an mehreren Eisenhütten und die Familie gewann von Generation zu Generation an Einfluss.</p>
<p><strong>Die Anfänge der Stahlindustrie</strong></p>
<p>Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahr­hunderts entwickelte sich die Stahlindustrie zu einem bedeutsamen Wirtschaftszweig. Johann Heinrich Dresler II., geboren 17 45 in Sieg­hütte, investierte stark in die Eisen­ und Stahlverarbeitung. Er beteiligte sich früh am Wachstum der jungen Branche und trieb damit auch die Industrialisierung der Region voran: Neben Anteilen am Sieghütter Ham­mer hatte er das fürstliche Monopol für die Produktion von Kleineisen­ und Stahlfabrikaten inne und revo­lutionierte mit modernen Webstüh­len die damals im Siegerland ebenfalls stark ausgeprägte Textilwirt­schaft. Die Dreslers formten ihre Hei­mat aber auch politisch. So stellte die Familie über 200 Jahre, von der fünften bis zur zehnten Generation, den Bürgermeister der Stadt Sie­gen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Heinrich Adolf Dresler, damaliger Aktionär und Direktor der Siegener Verzinkerei Actien­gesellschaft (später SAG), in den Reichstag gewählt. Seine Tochter Luise Dresler heiratete den protestantischen Pfarrer und Superinten­denten Alfred Emil Niederstein. Aus ihrer Ehe ging ein neuer Ast im Stammbaum hervor: Ihr zweiter Sohn Werner Niederstein, geboren 1901, stieg 1923 als junger Mann in die SAG ein. 1945 wurde Werner Niederstein zum alleinigen Vorstand der Siege­ner Actiengesellschaft und &#8211; nach dem Zweiten Weltkrieg &#8211; durch die Besatzer ebenfalls zum !HK-Präsi­denten ernannt. Er baute das Geschäft zunehmend aus. Mit seinem Sohn Klaus Niederstein begann dann später die Internationalisierung des Unternehmens.</p>
<p><strong>Regionale Werte, internationale Erfolge</strong></p>
<p>Heute leitet Paul Niederstein als Spre­cher der Geschäftsführung und Mehr­heitsgesellschafter The Coatinc Com­pany, die ihrem Stammsitz in Siegen stets treu geblieben ist. Zur Gruppe gehören inzwischen 32 Standorte und mehr als 2.200 Mitarbeiter, inklusive Beteiligungen in Europa, der Türkei, Mexiko und Kalifornien. „Als Unternehmen und als Familie haben wir ein tiefes Verständnis für unsere Geschichte und den Werk­stoff Stahl, der uns seit über 500 Jahren begleitet. Aber auch für unsere bodenständige und auf eine ganz spezielle Weise eigenwillige, raue Region&#8220;, so Paul Niederstein. Hier finden wir all die Werte vor, die uns täglich Orientierung geben und unser Bestehen über so lange Zeit sichern. Zudem bestimmen auch christliche Grundwerte, die sich über die Jahrhunderte bewährt haben, unser Handeln.&#8220;</p>
<p class="p1"><em>Veröffentlicht in: „Stahlreport“ (Ausgabe 07.08.2019)</em></p>
<p><a href="https://coatinc.com/wp-content/uploads/2019/08/stahlreport_7-8-2019_tcc_500-jahre.pdf">Artikel als PDF Download</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2019/08/16/500-jahre-unternehmensgeschichte/">500 Jahre Unternehmens-geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<title>The Coatinc Company ist Deutschlands ältestes Familienunternehmen</title>
		<link>https://coatinc.com/de/blog/2019/08/01/the-coatinc-company-ist-deutschlands-aeltestes-familienunternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Henn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 14:50:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearchiv - 500 Jahre TCC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreuzta/Siegen. lm Jahr 1502 zahlte Heylmann Dresseler, etwa 42 Jahre alt, Meister der Stahlschmiede­zunft, einen „Feuerschilling", um eine Siegerländer Feuerstelle nut­zen zu können. Mehr als ein halbes Jahrtausend später steht sein Nach­fahre Paul Niederstein im Wohn­zimmer seines Ur-Urgroßvaters Heinrich Adolf Dresler in der Wei­ßen Villa in Kreuztal.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2019/08/01/the-coatinc-company-ist-deutschlands-aeltestes-familienunternehmen/">The Coatinc Company ist Deutschlands ältestes Familienunternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<h1>Feuerverzinken Aktuell</h1>
<h2>Ausgabe 31.07.2019</h2>

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		<h2 class="inf-headline inf-headline--large--thin inf-no-margin">The Coatinc Company ist Deutschlands ältestes Familienunternehmen</h2>

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		<p class="td-post-sub-title">Die Stiftung Familienunternehmen hat erstmals die Liste „Die ältesten Familienunternehmen Deutschlands“ vorgelegt. Das älteste Familienunternehmen ist demnach The Coatinc Company Holding GmbH aus Siegen. Die Wurzeln des Unternehmens reichen mehr als fünf Jahrhunderte bis ins Jahr 1502 zurück und somit noch weit vor die Anfänge der industriellen Stahlerzeugung.</p>
<p>Wir gratulieren The Coatinc Company, die auch zu den Gründungsmitgliedern des Industrieverbandes Feuerverzinken gehört, zur langen unternehmerischen Tradition.</p>
<p class="p1"><em>Veröffentlicht in: „Feuerverzinken Aktuell“ (Ausgabe 31.07.2019)</em></p>
<p><a href="https://www.feuerverzinken.com/index.php?id=700">Hier kommen Sie zum Artikel</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2019/08/01/the-coatinc-company-ist-deutschlands-aeltestes-familienunternehmen/">The Coatinc Company ist Deutschlands ältestes Familienunternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<title>The Coatinc Company ist ältestes Familienunternehmen Deutschland</title>
		<link>https://coatinc.com/de/blog/2019/08/01/the-coatinc-company-ist-aeltestes-familienunternehmen-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Henn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 14:32:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearchiv - 500 Jahre TCC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreuzta/Siegen. lm Jahr 1502 zahlte Heylmann Dresseler, etwa 42 Jahre alt, Meister der Stahlschmiede­zunft, einen „Feuerschilling", um eine Siegerländer Feuerstelle nut­zen zu können. Mehr als ein halbes Jahrtausend später steht sein Nach­fahre Paul Niederstein im Wohn­zimmer seines Ur-Urgroßvaters Heinrich Adolf Dresler in der Wei­ßen Villa in Kreuztal.</p>
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		<h1>Blechnet</h1>
<h2>Ausgabe 31.07.2019</h2>

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		<h2 class="inf-headline inf-headline--large--thin inf-no-margin">The Coatinc Company ist ältestes Familienunternehmen Deutschland</h2>

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		<p class="td-post-sub-title"><strong>Die Wurzeln reichen über 500 Jahre in die Vergangenheit &#8211; nach umfangreichen Recherchearbeiten gilt The Coatinc Company als ältestes Familienunternehmen Deutschlands.</strong></p>
<p class="inf-text--medium-sec">Die Wurzeln des Oberflächenveredler The Coatinc Company (TCC) reichen über 500 Jahre zurück, wie das Unternehmen nach eigenen umfangreichen Recherchen feststellte. Damit wurde es von der Stiftung Familienunternehmen als das älteste Familienunternehmen Deutschlands gelistet.</p>
<p class="inf-xheading"><strong>Ursprung im Jahr 1502</strong></p>
<p class="inf-text--medium-sec">„Die Beschäftigung mit den eigenen Wurzeln hat bei uns Tradition“, erläutert Paul Niederstein, geschäftsführender Gesellschafter der TCC. 2017 bewog ihn ein Buchprojekt seines Vaters Klaus Niederstein, tiefer in die eigene Historie einzusteigen. Zudem beauftragte Niederstein 2018 einen Historiker, der weitere Nachforschungen anstellte. Ein Blick ins Deutsche Geschlechterbuch zeigte: The Coatinc Company schaut auf eine jahrhundertelange Tätigkeit in der Stahlbranche zurück.</p>
<p class="inf-text--medium-sec">Die Geschichte begann im Jahr 1502, als Niedersteins Vorfahre und Stahlschmiede-Meister Heylmann Dresseler einen Feuerschilling zahlte, um die örtliche Feuerstelle zu nutzen. Zu dieser Zeit genoss der Beruf des Schmieds höchstes Ansehen, da Eisen und Stahl für alle Werkzeuge des täglichen Gebrauchs benötigt wurden. Sieben Generationen später besaß der erfolgreiche Eisenhändler Johannes Dresler bereits Anteile an mehreren Eisenhütten und die Familie gewann von Generation zu Generation an Einfluss.</p>
<p class="inf-xheading"><strong>Stahlindustrie wurde bedeutender Wirtschaftszweig</strong></p>
<p class="inf-text--medium-sec">Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stahlindustrie zu einem bedeutsamen Wirtschaftszweig. Johann Heinrich Dresler II., geboren 1745 in Sieghütte, investierte stark in die Eisen- und Stahlverarbeitung. Er beteiligte sich früh am Wachstum der jungen Branche und trieb damit auch die Industrialisierung der Region voran: Neben Anteilen am Sieghütter Hammer hatte er das fürstliche Monopol für die Produktion von Kleineisen- und Stahlfabrikaten inne und veränderte mit modernen Webstühlen die damals im Siegerland stark ausgeprägte Textilwirtschaft.</p>
<p class="inf-text--medium-sec">1945 wurde Werner Niederstein zum alleinigen Vorstand der Siegener Actiengesellschaft und – nach dem Zweiten Weltkrieg – durch die Besatzer ebenfalls zum IHK-Präsidenten ernannt. Er baute das Geschäft zunehmend aus. Mit seinem Sohn Klaus Niederstein begann dann später die Internationalisierung des Unternehmens.</p>
<p class="inf-text--medium-sec">Heute leitet Paul Niederstein als Sprecher der Geschäftsführung und Mehrheitsgesellschafter The Coatinc Company, die ihren Stammsitz nach wie vor in Siegen haben. Zur Gruppe gehören heute 32 Standorte und mehr als 2.200 Mitarbeiter.</p>
<p class="p1"><em>Veröffentlicht in: „Blechnet“ (Ausgabe 31.07.2019)</em></p>
<p><a href="https://www.blechnet.com/the-coatinc-company-ist-aeltestes-familienunternehmen-deutschlands-a-845830/?cmp=beleg-mail">Hier kommen Sie zum Artikel</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2019/08/01/the-coatinc-company-ist-aeltestes-familienunternehmen-deutschland/">The Coatinc Company ist ältestes Familienunternehmen Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<title>TCC: Gewachsen mit dem Werkstoff Stahl</title>
		<link>https://coatinc.com/de/blog/2019/08/01/tcc-gewachsen-mit-dem-werkstoff-stahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Henn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 13:46:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearchiv - 500 Jahre TCC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://coatinc.com/?p=12840</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kreuzta/Siegen. lm Jahr 1502 zahlte Heylmann Dresseler, etwa 42 Jahre alt, Meister der Stahlschmiede­zunft, einen „Feuerschilling", um eine Siegerländer Feuerstelle nut­zen zu können. Mehr als ein halbes Jahrtausend später steht sein Nach­fahre Paul Niederstein im Wohn­zimmer seines Ur-Urgroßvaters Heinrich Adolf Dresler in der Wei­ßen Villa in Kreuztal.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2019/08/01/tcc-gewachsen-mit-dem-werkstoff-stahl/">TCC: Gewachsen mit dem Werkstoff Stahl</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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		<h1>Stahlmarkt</h1>
<h2>Ausgabe 07/2019</h2>

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		<h2 class="p2">Ältestes Familienunternehmen Deutschlands enthüllt seine über 500 Jahre umfassende Geschichte</h2>

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		<p class="td-post-sub-title"><strong>Siegen. </strong>Familiengeführte Unternehmen bilden das Rückgrat der modernen Wirtschaftskraft und Gesellschaft: Mehr als 90 Prozent der deutschen Unternehmen sind familiengeführt, kaum ein anderes Land verfügt über eine derartige unternehmerische Basis. Doch auch hierzulande können nur wenige Unternehmen auf eine so lange Tradition zurückblicken wie The Coatinc Company (TCC). Die unternehmerischen Wurzeln des Oberflächenveredlers mit Stammsitz in Siegen reichen eigenen Angaben zufolge zurück bis ins 16. Jahrhundert, noch weit vor die Anfänge der industriellen Stahlerzeugung.</p>
<p>500 Jahre TCC-Geschichte sind zugleich ein halbes Jahrtausend Metallbe- und verarbeitung aus dem Siegerland. Sie markieren , die Entwicklung eines Werkstoffes und einer Region von der Wiege des Bergbaus bis hin zum elementaren Wirtschaftszweig. Denn die Siegerländer Region, seit jeher geprägt von der Erzgewinnung und -verarbeitung, gilt als eine der ältesten Montanregionen Europas: Spuren des Bergbaus finden sich bereits bei den Kelten (500 v Chr.) Später entwickelten laut TCC gerade die ortsansäs­sigen Unternehmerfamilien die Region zur innovativen Industriebranche weiter.</p>
<p><strong>Die Geschichte einer Familie, eines Werkstoffes und einer Region</strong></p>
<p>»Die Beschäftigung mit den eigenen Wur­zeln hat bei uns Tradition«, erläutert Paul Niederstein, geschäftsführender Gesellschaf­ter der TCC. 2017 bewog ihn ein Buchpro­jekt seines Vaters Klaus Niederstein, tiefer in die eigene Historie einzusteigen: »Literatur über die lange Geschichte und unternehme­rische Tätigkeit der Familie findet sich bei weitem nicht nur in unseren Familienarchi­ven, sondern auch in den Archiven anderer Unternehmen sowie in den Stadtarchiven Siegens, Kreuztals und darüber hinaus. « Als wegweisend für die eigene Ahnenfor­schung erwies sich ein besonderes Geschenk: 1918 überreichte Emmy Dresler ihrem Vater Heinrich Adolf Dresler anlässlich seines 85. Geburtstages auf dem damaligen Famili­enanwesen, der Villa in Dreslers Park in Kreuztal, ihre »Geschichte der Familie Dres­ler«. Das Buch zeichnet detailliert den Wer­degang der Vorfahren von der ersten Gene­ration bis hin zum Vater auf.</p>
<p><strong>Vom Meister-Handwerk zum Hidden Champion</strong></p>
<p>Um ihr Werk bis heute zu ergänzen, beauf­tragte Paul Niederstein 2018 einen Histori­ker, der weitere Nachforschungen anstellte. »Ein Blick ins Deutsche Geschlechterbuch machte schnell deutlich: The Coatinc Com­pany schaut auf eine Jahrhundertelange Tätigkeit in der Stahlbranche zurück«, teilt TCC mit.</p>
<p class="p1"><em>Veröffentlicht in: „Stahlmarkt“ (Ausgabe 07/2019)</em></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2019/08/stahlmarkt_7-2019_tcc_500-jahre.pdf">Als PDF herunterladen</a></p>

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<p>Der Beitrag <a href="https://coatinc.com/de/blog/2019/08/01/tcc-gewachsen-mit-dem-werkstoff-stahl/">TCC: Gewachsen mit dem Werkstoff Stahl</a> erschien zuerst auf <a href="https://coatinc.com/de">The Coatinc Company</a>.</p>
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